Die Turner-Tagebücher

Kapitel 11


28. November 1991: Heute abend passierte etwas sehr beunruhigendes, das verheerende Folgen für uns alle hätte haben können. Ein Auto voller junger Drogensüchtiger versuchte in das Gebäude hier einzubrechen. Sie dachten offensichtlich, es sei nicht bewohnt, und wir mußten sie und ihr Auto beseitigen. Das ist das erstemal, daß so etwas passiert ist, aber das wie unbewohnt aussehende Gebäude könnte in Zukunft zu weiteren Versuchen dieser Art einladen und uns Probleme machen.

Wir waren alle oben beim Essen, als ein Auto auf unseren Parkplatz fuhr und die äußere Alarmanlage auslöste. Bill und ich gingen nach unten in die verdunkelte Garage und öffneten das Guckloch, um zu sehen wer da draußen ist.

Die Scheinwerfer des Autos waren ausgeschaltet, und einer der Insassen war ausgestiegen und versuchte unsere Tür zu öffnen. Dann begann er die Bretter loszureißen die über das Glas in der Tür genagelt waren. Ein anderer Jugendlicher stieg aus dem Auto und kam herüber um ihm zu helfen. Wir konnten wegen der Dunkelheit ihre Gesichter nicht erkennen, aber konnten sie reden hören. Es waren anscheinend Neger, die offensichtlich beabsichtigten hineinzugelangen, egal wie.

Bill versuchte sie davon abzuhalten. In seinem aufs beste imitierten Ghettoakzent schrie er durch die Tür: "He Junge dieses Haus ist voll. Beweg deinen Arsch weg von hier."

Die beiden Schwarzen wichen erschreckt von der Tür zurück. Sie fingen an, leise miteinander zu flüstern und es kamen noch zwei weitere Gestalten aus dem Auto dazu. Dann begann ein Dialog zwischen Bill und einem der Schwarzen. Das hörte sich etwa so an:

"Wir wußten nicht daß da jemand drin ist, Bruder. Wir suchen nur einen Platz wo wir uns eine Schuß setzen können."

"So jetzt weißt Du es. Verstanden!"

"Warum bist Du so feindlich eingestellt, Bruder? Laß uns hinein. Wir haben etwas Koks und ein paar Mädchen. Bist Du allein?"

"Nein ich bin nicht allein und brauche keinen Koks. Es ist besser daß Du jetzt verschwindet, Junge." (Hinweis für den Leser: Der Dialekt der Neger in Amerika enthielt viele Spezialausdrücke die sich auf den Drogenkonsum bezogen, der unter ihnen bis zum Ende sehr verbreitet war. Mit "Koks" war Heroin gemeint, ein Opiumderivat das besonders beliebt war. Einen "Schuß setzen" bedeutete Heroin in eine Vene injizieren. Beides, die Drogenangewohnheiten und ein Großteil des Dialektes der Neger, verbreitete sich unter der weißen Bevölkerung Amerikas während der von der Regierung erzwungenen Rassenmischung in den letzten fünf Jahren der alten Ära.)

Aber Bill hatte keinen Erfolg beim Versuch sie davon abzuhalten. Der zweite Schwarze fing an, rhythmisch gegen das Garagentor zu hämmern und dabei immer wieder zu rufen "mach auf Bruder, mach auf." Jemand drehte das Radio im Auto auf, das in einer ohrenbetäubenden Lautstärke Negermusik hinausplärrte.

Nachdem wir uns als allerletztes erlauben konnten, das Augenmerk der Polizei oder der Leute von der Spedition nebenan durch einen anhaltenden lärmenden Auftritt auf uns zu lenken, machten Bill und ich schnell einen Plan. Wir bewaffneten beide Frauen mit Schrotgewehren und postierten sie hinter einigen Kisten auf einer Seite des Ladenbereiches. Ich bewaffnete mich mit einer Pistole, schlüpfte durch die Hintertür hinaus und schlich um das Gebäude herum, so daß ich die Eindringlinge von außen in Schach halten konnte. Dann verkündete Bill, "Gut, in Ordnung. Ich öffne jetzt die Tür, Junge. Fahre Dein Auto nur geradewegs hinein."

Während Bill das Garagentor hochzuziehen begann, ging einer der Schwarzen zurück zum Auto und ließ den Motor an. Bill stellte sich auf eine Seite und senkte seinen Kopf, damit seine weiße Haut nicht auffiel wenn die Autoscheinwerfer auf ihn fielen. Als alle drin waren ließ er an die Tür wieder herunter. Doch ließ sich das Tor nicht ganz schließen, weil das Auto des Schwarzen noch nicht ganz drinnen war und der Fahrer Bills Aufforderung noch einen Fuß weiterzufahren ignorierte.

Dann bekam einer der Schwarzen, der sich zu Fuß näherte, Bill besser zu sehen und schlug sofort Alarm. "Das ist kein Bruder," schrie er.

Bill knipste die Ladenlichter an und die Frauen kamen aus ihrem Versteck hervor, als ich gerade unter dem teilweise geschlossenen Garagentor hineinschlüpfte.

"Alle raus aus dem Auto und flach auf den Boden legen," kommandierte Bill, dabei die Tür auf der Fahrerseite aufreißend. "Macht hin, Nigger. Bewegt Euch!"

Sie sahen auf die vier Pistolen die auf sie gerichtet waren, und begannen sich von der Stelle zu rühren, nicht ohne lauten Protest. Zwei von ihnen waren jedoch keine Neger. Als sie alle Sechs mit dem Gesicht nach unten ausgestreckt auf dem Zementboden lagen, sahen wir daß wir es mit drei schwarzen Männern, einer schwarzen Frau -- und zwei weißen Schlampen zu tun hatten. Angewidert schüttelte ich beim Anblick der zwei weißen Frauen, die nicht älter als 18 Jahre sein konnten, meinen Kopf.

Für eine Entscheidung was zu tun war brauchten wir nicht lange. Keinesfalls konnten wir uns den Lärm von Pistolenschüssen erlauben, daher nahm ich eine schwere Brechstange zur Hand und Bill nahm sich einen Spaten. Wir fingen an beiden Enden gleichzeitig bei der am Boden liegenden Gruppe an, wobei die beiden Frauen sie mit ihren Schrotgewehren in Schach hielten. Wir gingen schnell aber präzise vor, wobei allein ein Hieb auf eines jeden Hinterkopf genügte.

Das heist, bis auf die beiden Letzten. Das Blatt von Bill's Spaten prallte vom Schädel des einen schwarzen Mannes ab und traf die Schulter der weißen Frau neben ihm und fügte ihr eine Fleischwunde zu, die jedoch nicht tödlich war. Bevor es mir gelang mein Brecheisen zum Einsatz zu bringen um sie zu erledigen, war das kleine Miststück blitzschnell auf und davon.

Nachdem ich hereingekommen war hatte ich das Garagentor so weit ich konnte hinuntergedrückt, aber es war noch immer nicht richtig eingerastet und rutschte in der Zwischenzeit etwa 15 cm hoch. Sie flüchtete durch diese enge Öffnung und lief auf die Straße zu, wobei ich ungefähr in einem Abstand von 10 Metern hinter ihr her war.

Ich erstarrte vor Schreck als ich einen Lichtkegel auf dem dunklen Pflaster geradewegs vor das rennende Mädchen streichen sah. Ein großer Lastwagen war dabei, vom Parkplatz nebenan in die Straße einzubiegen. Wenn das Mädchen die Straße erreichte würde es von den Scheinwerfern des Lastwagens angestrahlt werden und es konnte dem Fahrer nicht entgehen, sie zu sehen.

Ohne zu zögern brachte ich meine Pistole in Anschlag und feuerte, und das Mädchen brach sofort auf der Stelle zusammen, neben dem mit Unkraut überwucherten Zaun der unseren Parkplatz von dem der Spedition trennte. Das war nicht nur wegen seines Effektes ein sehr geglückter Schuß, sondern auch günstig insofern als das Vorkommnis wirkungsvoll durch das Dröhnen des auf Touren kommenden Lastwagenmotors überdeckt wurde. Ich kauerte in kaltem Schweiß gebadet an der Einfahrt, bis der Lastwagen in einiger Entfernung davongedonnert war.

Bill und ich luden die sechs Leichen in den Fond des Autos der Schwarzen. Er fuhr damit los, wobei Carol ihm in unserem Fahrzeug folgte, und ließ die grausige Fracht vor einem Schwarzenrestaurant in der Stadtmitte von Alexandria stehen. Sollte nur die Polizei das aufklären!

Die Arbeit an dem neuen Sendegeräten geht ziemlich gut voran. Die Frauen montierten heute vor dem Abendessen und den unglücklichen Ereignissen des Abends soviel Einheiten, daß ich nicht mit dem Abstimmen und Prüfen mithalten konnte, was mein Teil der Arbeit ist. Wenn ich ein besseres Oszilloskop und ein paar andere Meßinstrumente hätte, könnte ich noch mehr tun.

30. November: Als ich über die Ereignisse am Samstag nachdachte, wunderte ich mich darüber daß ich weder Reue noch Bedauern wegen der Tötung dieser zwei weißen Huren verspürte. Noch vor zwei Monaten konnte ich mir nicht vorstellen, ein weißes Mädchen ganz ruhig abzuschlachten, ganz egal was sie angestellt hätte. Aber in letzter Zeit habe ich eine realistischere Einstellung zum Leben bekommen. Mir ist klar, daß die zwei Mädchen mit den Schwarzen nur deswegen herumzogen, weil sie mit der Krankheit des Liberalismus durch die Schulen und Kirchen infiziert waren und mit der Plastik-Pop-Kultur, welche das System heutzutage en masse für die jungen Leute produziert. Vermutlich würden sie wenigstens etwas Rassenstolz gehabt haben, wenn sie in einer gesunden Gesellschaft erzogen worden wären.

Aber solche Betrachtungsweisen sind für unseren Kampf im gegenwärtigen Stadium belanglos. Bis wir die Mittel in den Händen haben um eine allgemeine Heilung der Krankheit herbeizuführen, müssen wir einfach zu anderen Mitteln greifen, geradeso wie man rücksichtslos kranke Tiere aus einer Herde ausmerzen muß, will man nicht die ganze Herde verlieren. Jetzt ist nicht die Zeit, darüber weibisch die Hände zu ringen.

Eindringlicher Anschauungsunterricht dazu wurde uns vor Augen geführt durch etwas das wir heute Abend am Fernseher verfolgen konnten. Der Rat für Menschenrechte von Chicago organisierte heute eine riesige "Antirassismus-Kundgebung". Der Anlaß für die Kundgebung war die Tötung einer größeren Anzahl schwarzer "Hilfssheriffs"; sie wurden bei hellichtem Tageslicht am Freitag in der Stadtmitte von Chicago durch Maschinenpistolen aus einem Auto von mutmaßlichen Angehörigen der Organisation. Es wurden nur drei Schwarze bei dem Vorfall getötet, aber das System nahm die Gelegenheit war, um den schon überschäumenden Groll der Weißen gegen den Rat für Menschenrechte und seine Schlägertrupps zu besänftigen. Offenbar haben die schwarzen "Hilfssheriffs" in Chicago noch fürchterlichere Greueltaten gegen wehrlose Weiße verübt, als sie es in dieser Gegend hier taten.

Die Kundgebung in Chicago, die von allen Massenmedien aus dem Raum Chicago aufs intensivste unterstützt wurde, hatte anfänglich 200.000 Demonstranten zusammengebracht -- wovon mehr als die Hälfte Weiße waren. Hunderte von Bussen, die von städtischen Verkehrsgesellschaften speziell eingesetzt wurden, brachten Leute aus allen Vororten zu dieser Veranstaltung heran. Tausende von jungen schwarzen Schlägertypen, welche die Armbinden des Rates für Menschenrechte trugen, stolzierten arrogant in dem riesigen Mob herum -- um "Ordnung zu halten."

Die Ansprachen an die Kundgebungsteilnehmer wurden von all den üblichen politischen Prostituierten und Kanzelprostituierten gehalten, die heuchlerische Aufrufe für "Brüderlichkeit" und "Gleichheit" machten. Dann produzierte das System einen seiner örtlichen "Toms", der eine leidenschaftliche Rede zur Ausmerzung, ein für allemal, des "Übels vom weißem Rassismus" hielt. (Hinweis für den Leser: Ein "Tom" war ein Neger der als Strohmann für die Behörden oder jüdische Interessen fungierte. Da sie Experten darin waren, ihre eigene Rasse zu manipulieren, wurden sie für ihre Dienste gut bezahlt. Einige der "Toms" wurden sogar von der Organisation im Endstadium der Revolution für kurze Zeit eingesetzt, als es wünschenswert war Millionen von Negern aus gewissen Stadtgebieten in Anhaltelager zu schleusen mit einem Minimum an Verlusten von weißen Menschenleben.)

Danach haben die gut ausgebildeten Agitatoren vom Rat für Menschenrechte die verschiedenen Gruppen der Menschenmenge zu einer wahren Raserei von Verbrüderung aufgeputscht. Diese kleinen dunkelhäutigen Judensöhne mit welligem Haar verstanden ihr Geschäft unter Zuhilfenahme von Megaphonen wirklich gut. Sie brachten es dazu, daß der Mob schreiend nach dem Blut eines jeden "Weißen Rassisten" verlangte, der unglücklicherweise in seine Hände fallen sollte.

"Tötet die Rassisten" singend und mit anderen Ausdrücken brüderlicher Liebe begann der Mob durch die Innenstadt von Chicago zu marschieren. Die auf den Gehsteigen laufenden Arbeiter und Geschäftsleute und beim Einkauf befindlichen Personen wurden von den schwarzen Hilfssheriffs aufgefordert sich dem Demonstrationszug anzuschließen. Jeder, der sich weigerte, wurde gnadenlos verdroschen.

Die Banden von Schwarzen begannen entlang des Zuges in die Läden und Bürogebäude zu stürmen und mit Flüstertüten jedermann aufzufordern auf die Straße zu gehen. Normalerweise genügte es, ein oder zwei widerspenstige Weiße zu blutigen Brei und besinnungslos zu schlagen, worauf die übrigen Beschäftigten eines Warenhauses oder die Bewohner eines Gebäudes ziemlich schnell verstanden um was es ging und sich dann "enthusiastisch" der Demonstration anschlossen.

Je weiter die Menge anschwoll, am Ende wohl nahezu einer halben Million Personen, desto feindlich gesinnter wurden die Schwarzen mit den Armbinden. Jeder Weiße, der den Anschein erweckte nicht laut genug zu skandieren, mußte damit rechnen angefallen zu werden.

Es geschahen einige besonders brutale Vorfälle welche die Fernsehkameras hämisch in Großaufnahme zeigten. Jemand in der Menge begann das Gerücht zu verbreiten daß in einem Buchladen, dem sie sich näherten, "rassistische" Bücher verkauft würden. Innerhalb weniger Minuten hatte sich eine Gruppe von mehreren hundert Demonstranten -- diesmal hauptsächlich Weiße -- vom Hauptzug abgespalten und liefen auf den Buchladen zu. Fenster wurden demoliert und Gruppen von Demonstranten, die in den Laden eingedrungen waren, fingen an stoßweise Bücher zu den draußen Befindlichen zu schleudern.

Nachdem sich die anfängliche Rage, bei der man wie wild handvoll Seiten aus den Büchern riß und sie in die Luft warf, etwas gelegt hatte, wurde mit dem Rest der Bücher auf dem Bürgersteig ein Freudenfeuer entzündet. Dann schleppten sie einen weißen Verkäufer heraus und verprügelte ihn. Er fiel auf das Pflaster und der Mob drängte sich über ihm zusammen, auf ihm herumstampfend und ihm Fußtritte versetzend. Auf dem Fernsehschirm wurde eine Nahaufnahme der Szene gezeigt. Die Gesichter der weißen Demonstranten waren von Haß verzerrt -- gegen ihre eigene Rasse!

Ein anderer Vorfall bei dem man die Fernsehzuschauer zu einer Sendung mit Nahaufnahme einlud, war die Tötung einer Katze. Jemand aus der Menge erblickte eine große weiße Straßenkatze und fing an zu schreien, "fangt die streunende Katze!" Ungefähr ein Dutzend Demonstranten jagten in einer Gasse hinter der unglücklichen Katze her. Als sie einige Momente später wieder auftauchten, den blutigen toten Körper der Katze hochhaltend, jubelten die aus der Menge, welche nahe genug dastanden um zu sehen was geschehen war, Beifall! Schierer Wahnsinn!

Es ist uns nicht möglich in Worten auszudrücken wie uns das Schauspiel in Chicago deprimiert hat. Das ist natürlich das Ziel der Veranstalter dieser Kundgebung. Sie sind Experten in Psychologie und verstehen den Massenterror zur Einschüchterung zu benützen. Sie wissen daß Millionen von Menschen, die innerlich immer noch gegen sie eingestellt sind, jetzt aus lauter Angst ihren Mund nicht mehr aufmachen werden.

Aber wie konnten unsere Menschen -- wie konnten weiße Amerikaner -- so rückgratlos, so kriechend und so eifrig dabei sein um ihren Unterdrückern alles recht zu machen? Wie können wir aus solchem Pöbel eine Revolutionsarmee aufstellen?

Ist das wirklich die gleiche Rasse, die vor zwanzig Jahren auf dem Mond gelandet ist und nach den Sternen gegriffen hat? Wie tief hat man uns hinuntergestoßen!

Es ist jetzt erschreckend klar geworden daß es keinen anderen Ausweg gibt, um den Kampf zu gewinnen in den wir verwickelt sind, als Ströme von Blut -- buchstäblich ganze Flüsse -- von Blut zu vergießen.

Das Auto voll mit "Aas", daß wir am Samstag in Alexandria stehengelassen haben, wurde nur kurz in den Lokalnachrichten aber überhaupt nicht in den Überregionalen Nachrichten erwähnt. Ich vermute, der Grund die Angelegenheit herunterspielen liegt nicht darin, daß ein sechsfacher Mord so zu einer Alltäglichkeit geworden und nicht berichtenswert wäre, sondern daß die Behörden die der Sache zugrunde liegende rassistische Bedeutsamkeit erkannt haben, und sich entschlossen nichts zu tun, um nicht zur Nachahmung anzuregen.



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